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Kaufvertrag: | Abschluss
Rechte des Käufers
Rechte des Verkäufers
Grundstückkauf

Begründung eines Kaufvertrages

Ein Kaufvertrag entsteht, in dem eine Partei, der Verkäufer, der anderen Partei, dem Käufer, verspricht, ihm eine Sache gegen Bezahlung eines Preises zu Eigentum zu überlassen.

Dieser Austausch von Versprechen kann auch mündlich erfolgen. Ein telefonisch abgeschlossener Kaufvertrag ist demzufolge genauso gültig wie ein schriftlich vereinbarter Kaufvertrag.

Gegenstand eines Kaufvertrages müssen nicht nur Sachen (das heißt körperliche Gegenstände) sein. Auch Rechte, wie etwa Patente, Forderungen oder  Erbschaften können verkauft werden. Sachen, die im Moment des Vertragsabschlusses nicht mehr existieren, können dagegen nicht Gegenstand eines Kaufvertrages sein. Es handelt sich dabei rechtlich gesehen um einen Fall eines unmöglich abzuschließenden Vertrages (Art. 20 Abs. 1 OR). Ein solcher Vertrag ist nicht gültig. Dagegen ist es möglich, einen Kaufvertrag über eine Sache abzuschließen, die noch nicht entstanden ist, sondern erst produziert werden muss (z.B. ein Kauf eines noch zu bauenden Hauses). Unter Umständen kann es sich dabei aber auch um einen Werkvertrag (Art. 363 ff. OR) handeln.

     

Roger Groner, Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt

www.gronerlaw.ch